Wer und was ist Doc Teupe?
Leidet die Lebensqualität nicht unter dem ganzen Insulinpumpenkram oder ist das alles easy & cool?
Wenn man's nicht ganz und gar "schleifen" lässt und davon absieht, dass man vorerst Diabetiker bleibt ist's eigentlich ok...
Seit 1979 bin ich insulinpflichtiger, juveniler Diabetiker. Nach zahlreichen verschiedenen Therapieversuchen, Enttäu- schungen und vielen astronomischen HbA1-Werten wurde ich 1989 in der Diabetesklinik Bad Mergentheim von Dr. Bernhard Teupe mit der Insulinpumpentherapie vertraut gemacht. Bei der Behandlung mittels Insulinpumpe wird Insulin in kleinen Mengen über eine im Unterhautfettgewebe des Bauches fixierte Nadel injiziert. Seither hat sich das Leben gerade im Hinblick auf die Lebensqualität sehr zum positiven verändert.
Als ich Dr. Bernhard Teupe vor über elf Jahren kennen lernte, er war zu jener Zeit Oberarzt in der Diabetesklinik Bad Mergentheim, faszinierte mich an ihm vor allem, dass er vollkommen andere Wege bei der Diabetestherapie ging, als alles was ich bis dahin kannte. Bereits damals sprach er davon, einmal so etwas wie ein Diabetesdorf errichten zu wollen, in dem sich die Patienten weitestgehend selbst versorgen sollten und in dem sie alles lernen sollten, was sie benötigen, um trotz des Diabetes ein Leben mit hoher Lebensqualität führen zu können.
Einige seiner Kollegen, von denen man damals fast den Eindruck hätte gewinnen können, sie hätten den Diabetes erfunden, weil sie meinten, alles darüber zu wissen, belächelten und kritisierten Dr. Bernhard Teupe sowie sein Therapiekonzept anfangs - heute sind Dinge, die auf “seinem Mist gewachsen sind” inzwischen Standard in der Diabetologie.
Seit Dr. Bernhard Teupe mein Lieblingsdiabetologe ist (ich habe nur einen) - besonders in den letzten Jahren - denke ich, dass sich unser Verhältnis zueinander zu einem wirklich freundschaftlichen Verhältnis entwickelt hat. Jedenfalls hat er in all’ der Zeit, in der wir uns kennen, vielleicht mehr für mich getan, als mein bester Freund. Deshalb möchte ich mich vielmals bei ihm bedanken und hoffe, dass er noch viele Jahre so weitermacht und das Diabetesdorf weiterhin erfolgreich fortbesteht.
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