Dr. Bernhard Teupe

 

Wer und oder was ist eigentlich Doktor Teupe?

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Leidet die Lebensqualität nicht unter dem ganzen Insulinpumpenkram oder ist das alles easy & cool?

 

Wenn man’s nicht ganz und gar ‘schleifen’ lässt (was auch ab und an passiert) und davon absieht, dass man trotz Inulinpumpe Diabetiker bleibt ist’s eigentlich ok…

 

Seit 1979 bin ich insulinpflichtiger, juveniler Diabetiker. Nach zahlreichen verschiedenen Therapieversuchen, Enttäuschungen und vielen astronomischen HbA1-Werten wurde ich 1989 in der Diabetesklinik Bad Mergentheim von Dr. Bernhard Teupe mit der Insulinpumpentherapie vertraut gemacht. Bei der Behandlung mittels Insulinpumpe wird Insulin in kleinen Mengen über eine im Unterhautfettgewebe des Bauches fixierte Nadel injiziert. Seither hat sich das Leben gerade im Hinblick auf die Lebensqualität sehr zum Positiven verändert.

 

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Dr. Teupe und ich im August 2003

Als ich Dr. Teupe vor über 25 Jahren (1989) kennen lernte, er war zu jener Zeit Oberarzt in der Diabetesklinik Bad Mergentheim, faszinierte mich an ihm vor allem, dass er vollkommen andere Wege bei der Diabetesbehandlung ging, als alles was ich bis dahin kannte. Bereits damals sprach er davon, einmal so etwas wie ein Diabetesdorf errichten zu wollen, in dem sich die Patienten weitestgehend selbst versorgen sollten und in dem sie alles lernen sollten, was sie benötigen, um trotz des Diabetes ein Leben mit hoher Lebensqualität führen zu können.

 

Einige seiner Kollegen, von denen man damals fast den Eindruck hätte gewinnen können, sie hätten den Diabetes erfunden, weil sie meinten, alles darüber zu wissen, belächelten und kritisierten Dr. Teupe sowie sein Therapiekonzept anfangs – inzwischen sind jedoch in der heutigen Zeit Dinge, die auf ‘seinem Mist gewachsen sind’, Standard in der Diabetologie.

 

Ich denke, dass sich unser persönliches Verhältnis zueinander, gerade in den letzten Jahren zu einem wirklich freundschaftlichen Verhältnis entwickelt hat. Seit ich Dr. Teupe kenne, hat er vielleicht mehr für mich getan, als mein bester Freund. Deshalb möchte ich mich vielmals bei ihm bedanken und hoffe, dass er auch nach der 2015 anstehenden Schließung des Diabetesdorfes und dem wohlverdienten Eintritt in den Ruhestand, noch viele Jahre gesund und munter bleibt!

 
 

Das wünsche ich Dir, lieber Bernhard, von ganzem Herzen!

 
 
 

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